Wandern im Baskenland (Mai 2020)

Eignet sich das französische und spanische Baskenland als Destination zum Wandern?

Sein wunderschönes Relief verdankt das Baskenland den Ausläufern der Pyrenäen, die die Atlantik-Küste am Golf von Biskaya säumen, sowohl in Frankreich als auch in Spanien. Sanfte Hügel, mittelhohe Berge bis hin zum Hochgebirge, das alles sind die baskischen Pyrenäen. Die Atlantikküste bietet sich ebenfalls hervorragend für Wanderungen an.

Einer der berühmtesten französischen Wanderwege, der GR 10, (GR steht dabei für Grande Randonnée) durchquert die Pyrenäen vom Atlantik bis ans Mittelmeer. Vier Wochen braucht es im Allgemeinen von einem Meer zum anderen.

Im Baskenland zu wandern heißt, Geier ganz nah beobachten zu können, kleinen baskischen Wildpferden (Pottok), Schafen, Pferden und Kühen auf seiner Wanderung zu begegnen. Die baskische Landschaft ist üppig und grün, Flora und Fauna sind sehr reich und weitestgehend naturbelassen. Häufig kann man auf seinen Wanderungen das Meer erblicken, das Auge wandert sozusagen immer mit.

Am Atlantik gibt es auf der französischen Seite den pittoresken 25 km langen Küstenwanderweg von Bidart nach Hendaye, den man in mehreren Etappen entlang wandern kann. Wir empfehlen unseren Gästen die schönsten Abschnitte in unserem hauseigenen Reiseführer. Herrliche Ausblicke aufs Meer mit romantischen Buchten, tolle Vegetation und schöne Landschaft erwarten den Wanderer auf diesem Wanderweg.

Eine besondere Wandererfahrung auf der spanischen Seite ist auch der Abschnitt von Pasaia nach San Sebastián (Dauer ca. 2h). Man läuft vom Berg kommend auf San Sebastián zu und diese einzigartige Stadt mit ihren zwei Buchten liegt einem zu Füßen, ein wahrlich atemberaubendes Spektakel.

Das Wahrzeichen der baskischen Berge ist der Berg "La Rhune" in Küstennähe am Fuße des Col de Saint-Ignace nahe dem schönen Dorf Sare. In der baskischen Mythologie spielt „La Rhune“ (905 m) eine besondere Rolle. Für jeden Baskenland-Reisenden ist das Erklimmen dieses Berges ein Muss. Man genießt vom Gipfel aus einen 360-Grad-Rundumblick auf Meer und Berge. Wer nicht auf- und/oder absteigen möchte, kann bequem mit der authentischen Zahnradbahn aus dem Jahre 1924 den Weg in 35 Minuten befahren. Ein echtes Highlight!

Es gibt darüber hinaus im französischen Baskenland unzählige gut ausgeschilderte Wanderwege. Viele davon sind in gut strukturierten französischen Wanderführern aufgeführt, die von den Tourismusbüros bzw. Fremdenverkehrsämtern in Cambo-les-Bains und Saint-Jean-Pied-de-Port vertrieben werden.

Letzt genannter hübscher Ort dürfte allen Freunden der Jakobswege und Lesern des Buches von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg“ bekannt sein. Von Saint-Jean-Pied-de-Port aus startet der Jakobsweg (800 km) nach Santiago de Compostela in Spanien. Rund vier Wochen nimmt der Pilgerweg in Anspruch. Selbstfindung inklusive!

Wenn Sie im BaskoParadis in Louhossoa Ihren Urlaub oder Ihre Ferien verbringen, können Sie direkt von Ihrer ökologischen Ferienwohnung aus los wandern. Gerne empfehlen wir Ihnen unsere liebsten Wanderwege im Baskenland.

Ist also das Baskenland eine Destination für Wander-Liebhaber? Wir beantworten diese Frage mit einem eindeutigen JA!



Urlaub im Baskenland (April 2020)

Was zeichnet das Baskenland als Urlaubsdestination aus?

Vielen ist das Baskenland aufgrund seiner problematischen jüngeren Vergangenheit ein Begriff, aber wie es mittlerweile um das Baskenland steht und warum es eine interessante und bereichernde Urlaubsregion darstellt, ist weitaus weniger bekannt. 

Das spanische Baskenland umfasst die drei Provinzen Gipuzkoa, Biskaya und Alava. Hauptstadt der Region ist Vitoria-Gasteiz. Bekannte und wichtige Städte der Region sind Bilbao und San Sebastian. Eine Stadt, die im 2. Weltkrieg sehr gelitten hat und von Pablo Picasso unsterblich gemacht wurde, ist Guernika.
Das französische Baskenland besteht aus den drei Provinzen Labourd (wo sich unser BaskoParadis befindet), Soule und Basse-Navarre.

Geographisch erstreckt sich das Baskenland (auf baskisch "Euskal Herria" genannt) über einen Teil des Südwestens Frankreichs und des Nordwestens Spaniens. Es säumt den Atlantik am Golf von Biskaya und sein Relief wird von den Pyrenäen bestimmt. Der spanische Teil (das südliche Baskenland "Hegoalde") macht 85% der Gesamtfläche aus, auf Frankreich entfallen 15% (man nennt das französische Baskenland auf baskisch "Iparralde").

Die Liste der Sportmöglichkeiten ist nahezu unendlich:
Zu Berge ist es das Wandern, Paragliding, Höhlenwandern, Klettern, Mountainbiking, Rennradfahren, Reiten zu Pferd und Esel, Skaten, Schlittschuhlaufen, Golf, Jogging, Segelfliegen und Minigolf mit Meerblick.
Zu Wasser das Rafting, Kanu-Kayak, Surfing, Stand up Paddling (SUP), Bodyboard, Kitesurfing, Windsurfing, Canyoning, Schwimmen, Baden und Angeln (Fluss und Atlantik).

Für die körperliche Wellness stehen diverse Thalassotherapie-Zentren zur Verfügung: Thalasso Spa Serge Blanco in Hendaye, Thalassotherapie Spa Hélianthal in Saint-Jean-de-Luz, Thalasso Atlanthal Anglet, Thalasso Thalmar Biarritz und Thalassa Sea & Spa Sofitel Le Miramar in Biarritz). Darüber hinaus gibt es ein wunderbares Themalbad mit Spa und Kosmetikinstitut in Cambo-les-Bains nur 10 Minuten vom BaskoParadis entfernt.

Das baskische Mikroklima des Baskenlandes wird vom Atlantik und den Pyrenäen bestimmt. Die winterlichen Durchschnittstemperaturen liegen bei milden 10 bis 15 Grad. Schnee bekommen wir nur selten zu Gesicht. Das Baskenland kommt ganzjährig nicht ohne Regen aus. Ein baskisches Sprichwort sagt auch, dass man an einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben kann. Im Sommer kann es durchaus recht warm werden (bis 35 Grad), aber wenn, dann nur ein paar Tage lang. Die Sommertemperaturen sind im Schnitt ausgesprochen angenehm.

Die baskische Architektur ist einzigartig und das baskische Bauernhaus ist ein Pfeiler der baskischen Kultur. Der Baske kümmert sich liebevoll um sein Haus und Garten und nicht selten vergleichen unsere Gäste das Baskenland mit der gepflegten Sauberkeit der Schweiz. Einige der als schönsten Dörfer Frankreichs ausgezeichneten Orte befinden sich im Baskenland (Sare, Labastide-Clairence, Saint-Jean-Pied-de-Port, Ainhoa). Die Seebäder Biarritz, Bidart, Guéthary, Saint-Jean-de-Luz und Hendaye sind auf unterschiedliche Weise gleichsam schön. Hondarribia ist eine hübsche kleine spanische Grenzstadt und die schönste aller Atlantikperlen ist unbestritten San Sebastian im spanischen Baskenland, vielleicht sogar die schönste Küstenstadt der Welt.

Die baskische Gastronomie ist sensationell. Das Baskenland verfügt pro capita über die höchste Dichte an Sterne-Restaurants. Wir empfehlen unseren Gästen unsere Lieblings-Restaurants in unserem eigens kreierten persönlichen Reiseführer.

Die baskische Kultur ist sehr lebendig und nicht nur folkloristischer Abklatsch alter Zeiten. Die baskische Sprache wird gehegt und gepflegt, in Schulen unterrichtet und gilt als offizielle Zweitsprache. Ihr Ursprung ist bislang nicht vollständig geklärt, sicher ist, dass es sich um eine sehr alte Sprache handelt. Die Basken sind traditionsbewusst und stolz auf ihre Herkunft. In den unzähligen Dorffesten finden archaische Kraftwettbewerbe statt, die force basque (baskische Kraft). Es wird traditionell baskisch getanzt und musiziert. Die Basken sind berühmt für ihre schönen kraftvollen Gesangsstimmen. In jedem Dorf gibt es einen Pelotaplatz mit seiner charakteristischen Wand (Fronton), auf dem Pelota gespielt, das Spiel aller baskischen Spiele.

Unsere Gäste sind von der Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft der baskischen Bevölkerung immer sehr angetan und fühlen sich herzlich willkommen.

Wer Authentizität weitab von allen Klischees des Massentourismus sucht, ist im Baskenland definitiv richtig. Das Baskenland vereint die französische, spanische und baskische Kultur, wartet mit herrlicher Berg- und Küstenlandschaft auf, wunderschönen Orten, gastfreundlichen Bewohnern, tollem Essen, mildem Klima, enorm vielen Freizeitaktivitäten und gilt in Europa als echter Geheimtip.

Ongi etorri ororo! Allen ein herzliches Willkommen!






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